Unsere Techniken

Tradition trifft auf Moderne

Fusing

Geschichte

Glasfusing ist eine der ältesten Glasverarbeitungstechniken, die ca. 2000 v. Chr. angewandt wurde. Ca. 1920 wurde diese Technik von den Amerikanern wieder aufgegriffen und modernisiert. 

Technik

Hierbei werden spezielle Gläser (vom gleichen Hersteller) in der Regel in verschiedene Farben und Formen geschnitten, auf eine grössere Glasscheibe (meist transparent) gelegt und in einem Fusingofen bei ca. 760 - 830°C verschmolzen. 

Durch das Zusammenschmelzen ist das Resultat beeindruckend. Durch das Brennen entstehen brillante Farben und sanfte Übergänge der geschmolzenen Glaszuschnitte. 


Diese Technik wenden wir bei Tischplatten, Tellern, Bildern, Lavabos, Tablaren etc. an. 

So können Sie Ihr eigenes Unikat kreieren. 

Glasblasen

Der Glasmacher

Der Glasmacher entnimmt dem Flüssig-Glasofen (1180°C Arbeitstemperatur) mittels einer Glasmacherpfeife einen flüssigen Glasklumpen. Dieser wird durch Drehen, Blasen und gezieltem Kühlen mittels Holz, Metall oder Papierwerkzeug (gefaltete Zeitung) in die gewünschte Form gebracht. 

Wenn das Stück fertig ist, wird es von der Glasmacherpfeife abgeschlagen und für ca. 12 - 14 Stunden im Entspannungsofen linear bis auf Zimmertemperatur heruntergefahren. Wenn das Stück entspannt ist, muss es noch geschliffen und poliert werden. 

In Venedig dauert die Lehre bis zum Maestro 15 Jahre.

Glashütten

Vor dem 19. Jahrhundert wurde Glas in Wanderhütten produziert. 

Spätestens alle 15 - 20 Jahre musste eine mit Holzkohle befeuerte Waldglashütte ihren Standort wechseln, weil dann die für die Befeuerung des Schmelzofens nötigen Waldbäume im Umkreis gerodet waren. 

Zum Glashüttenbetrieb gehörten ca. 30 - 50 Personen, die meist miteinander verwandt waren. 

Zusammensetzung des Glases

Hauptbestandteil von Glas ist Quarzsand, dazu kommt noch Soda, Kalk und Pottasche. Je nach Hersteller variieren die Gemenge und haben eine andere Viskosität. 

Daher ist Glas nicht gleich Glas und die verschiedenen Hersteller sind nicht miteinander kompatibel. 

Wir kaufen unseren Rohstoff schon in geschmolzenem Zustand, sogenannten Glasnuggets.

Sandstrahlen

Technik

Unter Sandstrahlen versteht man, dass die Oberfläche des Glases mit Hilfe von Sand (ein Edelkurund) und Luftdruck mattiert wird. 

Um die verschiedenen Muster auf Gläser, Vasen, Windlichter, Glaskrüge etc. aufzubringen, können verschiedene Materialien eingebracht werden. 

Man kann mit Holzleim, Heissleim, Gummibändern, Klebefolie und Stickern verschiedene Muster gestalten. 


Diese Technik erfolgt ohne Hitze und kann sofort mitgenommen werden. 

Bei gefusten Gegenständen ist es möglich, das Objekt nach dem Sandstrahlen noch zu feuerpolieren, im Fusingofen erhält das Stück einen nicht so stark mattierten Effekt mit leichtem Glanz.